Die besten Smartphones für Kinder und Jugendliche

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Für kaum eine Zielgruppe gestaltet sich der Smartphone-Kauf so schwierig, wie für ältere Kinder und Teenager: Auf der einen Seite die Sprösslinge mit hohen Ansprüchen, auf der anderen Seite die zahlenden Eltern, die auf einen möglichst günstigen Preis pochen. Fünf Vorschläge, wie sich diese beiden Welten unter einen Hut bringen lassen.

Aus der Sicht von Teenies ist der Kauf eines Smartphones ganz einfach: Das Gerät muss einen möglichst großen Bildschirm haben, ordentlich was unter der Haube („zum Zocken, äh ich meine für den wissenschaftlichen Taschenrechner“), natürlich eine gute Kamera für coole Pics und selbstverständlich ordentlich Street Credibility. Denn wie steht man denn bitte schön mit einem Billigphone vor seinen Freunden da? Eltern sehen das Thema aus einem anderen Winkel: Sie befürchten, dass der schusselige Nachwuchs innerhalb von zwei Wochen das Smartphone irgendwo verliert, es zerstört oder von einer Gangsterbande in der Schule abgenommen bekommt. Sprich, es sollte nicht zu viel kosten, denn es hält ohnehin nicht lang. Ein Kompromiss aus den hohen Ansprüchen und der Ängstlichkeit, scheint schwierig. Was also tun, wenn man halbstarken Kindern ein Smartphone kaufen oder schenken will?

Android im Vorteil

Klar ist auf jeden Fall: Es muss nicht gleich ein iPhone 12 für 800 Euro und mehr sein, um den Nachwuchs zu beglücken. Apple ist zumindest technisch schon lange nicht mehr das Maß der Dinge. Die Kalifornier gelten als überteuert, Produkte der Konkurrenz gleichzeitig als innovativer und günstiger. Das ist schon einmal eine gute Nachricht, denn im Android-Lager tummeln sich einige interessante Angebote, die eine gute Mischung aus Leistung, Image und Preis versprechen. Vor allem nicht mehr taufrische, stark im Preis gefallene Topmodelle entpuppen sich als Preiskracher. Welche Geräte ein erstklassiges Preis/Leistungsverhältnis bieten und trotzdem das Zeug dazu haben, den kritischen Blicken von anspruchsvollen Kindern Stand zu halten, erfährst du in der Bilderstrecke unten.

Moto G8 Power

Motorola Moto G8 Power

Sony liefert den Beweis, dass Androiden richtig schick und stylisch um die Ecke kommen können. Dabei sieht das Xperia XZ2 nicht nur klasse aus, sondern hat auch unter der Haube einiges zu bieten.

• Imagefaktor: Das G8 Power macht aufgrund seines großen 6,4 Zoll-Bildschirm und des mächtigen Akkus im wahrsten Sinne des Wortes auf dicke Tasche, abgesehen davon ist es schick und modern. 

• Stärken: Angesichts des fairen Preises bietet das G8 Power eine ansprechende Mischung aus stabiler Leistung, solider Kamera und gutem Bildschirm. Dazu kommt einer der langlebigsten Akkus auf dem Markt.

• Schwächen: Im direkten Vergleich zum Xiaomi Redmi Note 8T (siehe unten) der schlechtere Deal. Zudem durch den großen Bildschirm nichts für zarte Teenie Hände. 

Preis: Ab 185 Euro  

Xiaomi Redmi Note 8T

Beworben als „Gamer“-Gerät. Und dazu nicht zu teuer. Das hört sich nach einem guten Kompromiss für beide Seiten an.

• Imagefaktor: Xiaomi hat vielleicht noch kein extremes Bling Bling-Image, die Marke ist aber im Kommen. Und das Redmi Note 8T wirkt auf jeden Fall deutlich edler, als der günstige Preis vermuten lässt. 

• Stärken: Hochauflösender 6,3 Zoll Zoll-Bildschirm, Schnellladefunktion und hochauflösende sowie scharfe Aufnahmen bei Tageslicht. Kinder sollten sowieso nicht im Dunkeln unterwegs sein.

• Schwächen: Der Prozessor ist eher schwach, wenn auch für die meisten Aufgaben vollkommen ausreichend. 3 Gigabyte Arbeitsspeicher sind genau wie der interne Speicher mit 32 GB nicht sehr üppig.

Preis: Ab 140 Euro 

Samsung galaxy A31

Samsung Galaxy A31

Es muss unbedingt ein Samsung sein? Das ist das A A31 mit Sicherheit keine schlechte Wahl.

• Imagefaktor: Die Marke „Galaxy“ genießt bei Jugendlichen hohes Ansehen. Auch das A31 lässt sich mit seinem einfachen und geschmackvollen Design samt glänzenden Kunststoffgehäuse lässig aus der Tasche ziehen.

• Stärken: Vor allem der 6,4 Zoll große OLED-Bildschirm, die Selfie-Kamera und die lange Akkulaufzeit ragen heraus.

• Schwächen: Die Leistung ist nicht top. Zwar ist mit dem Helio G70 ein solider Prozessor an Bord, dafür zählt die Grafikeinheit Mali-G52 nicht zu den schnellsten unter der Sonne.

Preis: Ab 210 Euro  

Nokia 5.3

Nokia 5.3

Der Filius steht auf „Old School“? Vielleicht ist dann das Nokia 5.3 genau das richtige für ihn. Denn der 6,5-Zöller kommt von der einstigen Handy-Ikone Nokia.

• Imagefaktor: Alles andere als wild, vielmehr skandinavisch nüchtern. Ihr Filius wird aber schnell erkennen, dass es sich um eine ausgesprochene vernünftige Wahl handelt.

• Stärken: Großes 6,5 Zoll-Display, stabiles Metallgehäuse, dank Android 10 gute Versorgung mit Updates, solide Akkulaufzeiten und eine ordentliche Kamera ergeben angesichts des niedrigen Preises eine gute Mischung.

• Schwächen: Der Bildschirm ist ein wenig dunkel und zählt nicht zu den Schärfsten. Zudem ist die Kamera ist bei schlechten Lichtverhältnissen überfordert und das Arbeitstempo entsprechend der Preisklasse eher mau. Ansonsten gibt es aber wenig Kritikpunkte.

Preis: Ab 165 Euro 

Apple iPhone SE

Apple iPhone SE 

Wenn alle in der Familie auf Apple schwören und es entsprechend ein iPhone sein soll, ist für Kids zweifellos das „günstige“ und handliche iPhone SE die beste Wahl.

• Imagefaktor: Sieht aus wie typisches iPhone, nur dank seines 4,7 Zoll-Bildschirm etwas kleiner als die meisten anderen Modelle. Gibt es zudem in einem knalligen Rot.

• Stärken: Arbeitstempo, Tageslicht-Fotos und Akku-Laufzeit sind top. Das iPhone SE muss sich technisch nicht hinter der Android-Konkurrenz in ähnlicher Preislage verstecken. 

• Schwächen: Keine nennenswerten. Nur die Kamera fällt im Vergleich zu anderen iPhones mit zwei oder sogar drei Linsen etwas ab, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen.

Preis: ab 400 Euro 

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