Die Mitchells gegen die Maschinen: Wie lustig ist der neue Netflix-Film?

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Worum geht's?

Die Mitchells sind keine Bilderbuchfamilie. Vater Rick würde am liebsten im Wald leben und auf moderne Technik verzichten, Highschool-Absolventin Katie, die auf der Film-Akademie studieren will, kann dagegen ohne Smartphone und Laptop keinen Schritt machen. Ihr kleiner Bruder Aaron ist der größte Dinosaurier-Fan der Welt und würde am liebsten den ganzen Tag über die Tiere reden. Und Mutter Linda hat alle Hände voll zu tun, um ihre Familie zusammenzuhalten. Dann ist da noch der schielende Mops Monchi, dem in dieser Geschichte eine ganz besondere Rolle zukommt. Das Unheil beginnt, als Rick beschließt, Katies Flug nach Kalifornien zu stornieren und sie als Familienausflug dort hinfahren.

Während die Mitchells unterwegs sind und sich mehr oder weniger gut amüsieren, stellt Tech-Guru Mark Bowman seine neueste Erfindung vor: Coole Roboter, die aufs Wort gehorchen und den Markt der nützlichen und smarten Technologie im Sturm erobern sollen. Doch weil Mark seine selbst programmierte Künstliche Intelligenz PAL auf offener Bühne als überflüssig bezeichnet und sie in den Müll wirft, ist sie tief gekränkt – und hackt kurzerhand die gesamte Roboterflotte des Konzerns, um die Menschheit ein für alle Mal auszulöschen. Bald werden Menschen überall auf der Welt eingefangen. Von all dem ahnen die Mitchells noch nichts...

Die Mitchells gegen die Maschinen

Böse Überraschung für die Mitchells: Eine Robo-Armee läuft Amok! Foto: SPAI

Darum lohnt sich das Ansehen!

Es gibt Filme, die ihren Schwerpunkt auf die gut ausgearbeitete Geschichte legen. Und es gibt Filme, die auf dem Grundgerüst einer Idee vor allem richtig viel Spaß und Irrsinn verbreiten wollen. Die Mitchells gegen die Maschinen gehört eher zur zweiten Kategorie. HIer setzen die Macher hauptsächlich auf zwei Dinge: das Zusammenraufen einer ganz normalen Familie in Krisenzeiten zu zeigen – und möglichst viel durchgeknallte Szenen in einen Film zu packen! Und das klappt beides richtig gut! Denn so übertrieben und schräg wie hier gab es Humor schon länger nicht mehr zu sehen.

In diesem Film ist einfach alles immer ein wenig übertrieben. Aber genau das macht den Charme aus, wenn du dich erstmal daran gewöhnt hast. Denn viele der guten Gags würden ohne diese albernen Momente gar nicht richtig funktionieren. Dazu kommt ein hohes Tempo, in dem Die Mitchells gegen die Maschinen die Story erzählt, hier gibt es kaum einmal einen Moment zum Luftholen. Ständig passiert irgendetwas Lustiges, Schräges oder Spannendes und hält die Zuschauer so immer in Anspannung. Denn angesichts der gewaltigen Übermacht, denen sich die Mitchells gegenübersehen, kann man kaum glauben, dass die Sache gut ausgehen soll.

Die Mitchells gegen die Maschinen

Filmemacherin Katie hat ihren ganz eigenen Style. Foto: SPAI

Aber der Film ist nicht nur überdreht und lustig, er hat auch ein paar ruhige Momente, in denen es um die Beziehung zwischen Papa Rick und Tochter Katie geht, die sich zu Beginn der Reise gar nicht gut verstehen. Wie sich die beiden im Laufe der Zeit wieder zusammenraufen und eine Familie werden, ist neben dem Humor das zweite große Thema des Films. Und weil die Witze nicht nur für dich, sondern auch für Erwachsene lustig sind, könnt ihr Die Mitchells gehen die Maschinen richtig gut mit der ganzen Familie ansehen.

Fazit:

Die Mitchells gegen die Maschinen ist schräg, superlustig und erzählt seine Story mit viel Tempo und Spaß. Besser geht das kaum!

Die Mitchells gegen die Maschinen startet am 30. April 2021 bei Netflix.

Die Mitchells gegen die Maschinen

Mops Monchi hat Fähigkeiten, von denen er gar nichts weiß. Foto: SPAI

Wertung

Infos für Eltern

Hinter Die Mitchells gegen die Maschinen stehen die gleichen kreativen Köpfe, die schon für die großartigen Lego-Movie und Spider-Man: A New Universe verantwortlich waren. Und auch hier haben sie wenig Probleme damit, eine gute Story, die sich im Kern um eine gestörte Vater-Tochter-Beziehung dreht, mit so viel schrägem Humor und absurden Ideen vollzustopfen, dass kaum Luft zum Lachen bleibt. Und weil neben mancher Albernheit auch schöne Anspielungen auf Genre-Klassiker dabei sind, haben hier nicht nur junge Zuschauer viel zu lachen. Dieser Film macht auch und gerade Eltern echt gute Laune!

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